Der DREIKLANG zum Start ins Jahr – hier schon vorweg

Aus technischen Gründen wird unser Gemeindebrief Januar/Februar erst verzögert ausgelegt und verteilt. Damit Sie aber jetzt schon Zugang haben und keine Ankündigungen zu kurzfristig kommen, finden Sie hier schon den neuen Dreiklang als Datei.

Viel Freude beim Lesen!

Ihr Redaktionsteam

Bald geht’s los: Anmeldungen zur Konfirmandenzeit 2017-18

Schule ist nur das halbe Leben: Das wissen auch Jugendliche der 7.Klassen. Sie machen viele Erfahrungen mit Sport und anderen Hobbies, doch wenig mit dem, was die Evangelische Kirche ihnen zu bieten hat. Wer zur Zeit die 7.Klasse besucht, hat jetzt eine besondere Möglichkeit, das Christentum, die Kirche und den Glauben ganz praktisch vor Ort kennen zu lernen: Im „Konfus“, also in der Konfirmandenzeit in Lilienthal und St.Jürgen.

Diese Konfirmandenzeit beginnt im Frühjahr und endet ein Jahr später im April/Mai 2018 mit der Konfirmation in der Klosterkirche und St. Jürgens-Kirche. Zu ihr gehören monatliche Treffen, aber auch praktische Aktivitäten und zwei gemeinsame Fahrten: Erst eine gemeinsame Wochenendfahrt im Mai, dann eine Woche auf der Insel Spiekeroog in den Herbstferien.

Bist Du unsicher, ob das etwas für Dich ist? Kein Problem, denn „Konfus“ ist anders als Sport oder Schule, darum muss man es einfach ausprobieren.

Hast Du Zweifel, ob der christliche Glaube der richtige ist? Dann kannst Du Dir in dieser Zeit eine Meinung bilden und interessante Menschen kennenlernen, die erzählen können, wie sie den Glauben sehen.

Bist Du noch nicht getauft? Auch kein Problem. Die Taufe feiern wir in einem schönen Rahmen während der Konfirmandenzeit.

Noch Fragen? Bestimmt. Damit Du die Unterrichtenden und „Konfus“ ein bisschen kennenlernst, gibt es einen

Anmeldeabend am Dienstag, 15.2., um 19.00 Uhr in der Lilienthaler Klosterkirche.

Informationen gibt es im Internet auch unter www.konfi-lilienthal.wir-e.de oder bei Pastor Tilman Heidrich, Tel. 1092 oder Pastor Wildrik Piper, Tel. 04292-810510.
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>21. Januar 2017

Klosterkirche

Samstag, 21.1.2017
15.00 Uhr
Klosterkirche


„Immer Ärger mit Martin Luther“
Orgelkonzert für Menschen ab 8
von Christiane Michel-Ostertun, Text: Eva Maria Schneider

Luthers Leben war aufregend! Die Entwicklung vom vorbildlichen Mönch zum Vogelfreien, vom Junker Jörg zum Familienvater beeindruckt auch moderne Kinder. Nebenbei hören sie von der Erfindung des Buchdrucks und der Einführung der Schulpflicht, lernen Begriffe wie Reliquie, Ablass und Bulle und können sich durch Vorlesen, Mitzählen und Zwischengespräche an der Geschichte beteiligen.

Die Musik kombiniert spätmittelalterlich/frühbarock geprägte Abschnitte und den Luther-Choral „Ein feste Burg“ mit modernen Klängen. Das Konzert wird aufgeführt von Ingo Meyhöfer als Erzähler  und Renate Meyhöfer-Bratschke an der Orgel. Die Aufführung dauert etwa 40 Min. 
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Weihnachtsgottesdienste in Sicherheit feiern

Leider mussten bei einigen der Heiligabend-Gottesdienste auch in diesem Jahr wieder Besucher abgewiesen werden, weil die Kirche überfüllt war.

Das gilt besonders für die Gottesdienste in der Klosterkirche. Schon immer mussten wir als Kirchengemeinde die Sicherheitsregeln für Veranstaltungen einhalten; dazu gehört, dass die Fluchtwege in den Kirchen auch bei überfüllten Gottesdiensten immer frei bleiben müssen. Darauf achten wir seit einigen Jahren, weil wir die Verantwortung nicht tragen könnten, sollte etwas passieren. Dazu gehören Situationen, in denen Feuer ausbricht oder ein Besucher oder Mitwirkender des Gottesdienstes zusammenbricht und Soforthilfe benötigt. Wenn in solchen Fällen Rettungskräfte keinen Zugang bekommen oder Menschen in Panik geraten und sich bei der Flucht aus der Kirche gegenseitig verletzen, ist das nicht zu verantworten und gesetzeswidrig. Damit es nie zu einem solchen Ereignis kommt, mussten wir auch in diesem Jahr auf die Sicherheit achten, erst recht weil viele Menschen seit dem Anschlag in Berlin ohnehin verunsichert waren.

Wir bedauern es sehr, dass deshalb eine ganze Reihe von Besuchern vergeblich zur Kirche gekommen sind. Einige haben dann einen der späteren Gottesdienste besucht, andere hatten diese Möglichkeit nicht oder waren schlichtweg verärgert. Das bedauern wir sehr, auch wir möchten, dass alle, die wollen, unsere Gottesdienste auch besuchen können.

Wir bitten alle, die es betroffen hat, um Verständnis für diese besondere Situation und wünschen Ihnen, dass Sie im nächsten Jahr alle einen Platz bekommen!
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Jahreslosung 2017

Hans Christian Brandy

Andacht zur Jahreslosung 2017:

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26)

Es kann erglühen und pochen, hämmern und stocken, brechen und zerspringen. Es kann verschenkt werden, unergründlich und offen sein. Und auch auf der Zunge können wir es tragen – unser Herz. Es kann aber auch trotzig und verzagt sein.

In der Bibel ist „Herz“ eines der am meisten gebrauchten Worte.  Kein Wunder, gilt das Herz doch als Kern unserer Person, als unsere Mitte. Hier treffen wir unsere Entscheidungen, fühlen und empfinden wir.

Ein neues Herz, einen neuen Geist will Gott schenken. So sagt es der Prophet Hesekiel seinem Volk Israel zu, das zu dieser Zeit in der babylonischen Gefangenschaft sitzt.  Statt eines Herzens aus Stein, so die prophetischen Worte,  gibt Gott ein lebendiges und großes Herz. Konkret heißt dies für Hesekiel: die Schwachen schonen, fair handeln – auch gerade im wirtschaftlichen Zusammenhang – und  Unrecht meiden. Das schrieb er vor 2.500 Jahren.

„Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott“, sagte Martin Luther zwei Jahrtausende später. 2017 feiern wir das 500-jährige Jubiläum der Refor-mation, die 1517 mit der Veröffentlichung von Luthers  Thesen begann. Er wollte seine Kirche von ihrer Mitte - quasi von ihrem Herzen her - erneuern und reformieren.

Selbstkritische Fragen gehören daher für mich zu diesem Jubiläumsjahr: Woran hänge ich ganz persönlich mein Herz? Was dient mir zur Orientierung?

Aber auch als Gemeinde, ja als Kirche insgesamt, ist immer wieder zu fragen: Was ist bei uns zu erneuern, zu reformieren? Gerade das Reformationsjubiläum darf sich ja nicht darin erschöpfen, die Vergangenheit zu feiern, sondern die Freiheit eines Christenmenschen für unsere Zeit durchzubuchstabieren, das Herz neu auf Christus auszurichten und es für den Nächsten zu öffnen.

Es ist gut, dass wir hier als evangelische und katholische Christen Seite an Seite stehen und gemeinsam 2017 ein Christusfest feiern können. Denn uns verbindet viel mehr als uns trennt. Und nach der Bibel ist der Geist, den Gott gibt, ein Geist, der zusammenführt: Ein Geist – verschiedene Gaben.

„Kirche im Reformstress“ – so hört man bisweilen kritisch über die kirchlichen Reformbemühungen der vergangenen Jahre. Reform ist immer wieder nötig – eine der Grundeinsichten der Reformation. Und das geschieht in unserer Kirche. Aber manche, die sich hier dankenswert engagieren, stöhnen doch sehr über die Belastungen.

Die Jahreslosung 2017 ist die große Ansage gegen allen Reformstress:  Gott selbst schenkt Erneuerung. Und zwar ganz von innen her – durch Erneuerung des Herzens und durch einen neuen Geist. Das ist das Gegenteil eines Appells zu neuen Anstrengungen. Es ist die Einladung, Gott wirken zu lassen. Dafür braucht es Zeit und Raum. Eine wunderbare Ermutigung gerade für das Jubiläumsjahr. Reform muss nicht erzwungen werden, sie will wachsen.

Einen neuen Geist schafft Gott in uns. Allein aus Gnade – eines der Leitmotive der Reformation – wendet  er sich uns Menschen zu, erhält und erneuert seine Kirche. Uns bleibt, aus diesem neuen Geist zu leben und als seine Gemeinde mit einem neuen Herzen Gottes Botschaft in Wort und Tat in die Welt zu tragen.

Frei und unerschrocken dürfen wir dies tun, denn Gottes Zusage gilt: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Hans Christian Brandy,
Landessuperintendent für den Sprengel Stade

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Gottesdienste

8. Januar 2017,
10.00 Uhr, Klosterkirche

P. Bollmann

15. Januar 2017,
10.00 Uhr, Klosterkirche

Pn. Pusch-Heidrich

15. Januar 2017,
10.00 Uhr, Brünings Hof

P. Bollmann

15. Januar 2017,
10.00 Uhr, St. Jürgen

P. Piper

22. Januar 2017,
10.00 Uhr, Klosterkirche

P. Piper

22. Januar 2017,
10.00 Uhr, Martin

Pn. Pusch-Heidrich

22. Januar 2017,
19.00 Uhr, Truper Kapelle

P. Heidrich und Team

Abendgottesdienst

Gemeindebrief

          

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Gemeindebriefes "Dreiklang"

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