>22. April 2018

„Der große Tisch“

 

Familiengottesdienst

am Sonntag, 22. April um 11.00 Uhr

in der Klosterkirche Lilienthal

Wir wollen dabei gemeinsam einen großen Tisch decken und bitten alle Familien, dafür einen für sie wichtigen Gegenstand mitzubringen. Das kann ein Erinnerungsstück sein,

ein Photo, oder einfach etwas, was täglich im Gebrauch ist.

Dann wollen wir an diesem Tisch – zusammen mit den Kindern - das Abendmahl feiern (Brot und Weintrauben). 

Wer macht mit?

Die Team der Kita am Wald

Renate Meyhöfer-Bratschke, Musik

Pastor Wildrik Piper 

Wir freuen uns auf ein buntes und fröhliches Miteinander!

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>20. Mai 2018

Klosterkirche

Wir laden ein zum Kantatengottesdienst am Pfingstsonntag 20.5.2018, im Rahmen der Orgeltage Elbe-Weser. Um 10.00 Uhr erklingt die Choralkantate BWV 129 „Gelobet sei der Herr“, die Johann Sebastian Bach wahrscheinlich ursprünglich zum Trinitatisfest 1727 in Leipzig aufgeführt hat.
Die Solisten Ursula Fiedler (Sopran) Tobias Hechler (Altus),und Johannes Liedbergius (Bass) singen über ihre solistischen Aufgaben hinaus gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Kammerchores die festlich -fröhlichen Rahmenchöre, die mit Pauken und Trompeten, Streichern und Bläsern durch ausgewählte Musiker auf authentischen Instrumenten begleitet werden.

Leitung und Orgel: Renate Meyhöfer-Bratschke
Liturgische Leitung und Predigt: Pastorin Birgitt Pusch-Heidrich.
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Nach 20 Jahren Abendgottesdienst:

          

Aufhören, damit es weitergeht

Am 25.2. wurde in der Truper Kapelle der vorerst letzte Abendgottesdienst gefeiert, genau 5 Wochen und 20 Jahre nach dem ersten Abendgottesdienst, mit dem eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener damals ein neues Gottesdienstformat begründet hatte. Entstanden war sie, weil in der Jugendarbeit aktive Jugendliche sich damals immer wieder bei mir als noch ganz neuem Pastor über Form und Inhalte der meisten Sonntagsgottesdienste beklagt hatten. Auf die Rückfrage „Und, würdest Du mitmachen bei einem Gottesdienst, der Euch selbst gefallen würde?“ gab es positive Reaktionen und nach mehrmonatigen Vorüberlegungen zum Konzept den ersten Abendgottesdienst am 15.1.1998. Dass daraus 20 Jahre werden sollten, hat damals niemand geahnt.

Mit viel Phantasie und Lust wurden seitdem die Gottesdienste entworfen: Loriot-Szenen zum Thema „Streit“ kamen darin vor, mit Nebelmaschine und Halloween-Kostümen ging es auch einmal um die Frage, was uns am Gruseln eigentlich so fasziniert, bis hin zu Filmen (Monsieur Mathieu, Bonhoeffer „Die letzte Stufe“), moderner Musik (Sting und anderen), Büchern („Zebraland“, „Die seltsame Pilgerreise des Harold Frye“), mit selbst entwickelten Anspiele und Aktionen. All dem gingen Diskussionen in der Vorbereitungsgruppe voraus, die halfen, wichtige Fragen und Themen des Glaubens und Lebens zu klären und dann auch für einen Gottesdienst aufzubereiten. „Bei Abendgottesdiensten verstehe ich immer, worum es geht“, sagten Konfirmanden anerkennend – und stiegen manchmal nach ihrer Konfirmation selbst in das Abendgottesdienstteam ein.

Für Musik sorgten immer wieder junge Leute, mal mit richtiger Bandausstattung, oder mal nur mit einfacher Gitarrenbegleitung und Cajon.

Viele Jugendliche haben auf diese Weise die Gottesdienste mitgeprägt und verbinden damit ihre eigene Geschichte – aber nicht nur Jugendliche: Denn immer gab es einen Stamm Erwachsener (darunter einige Senioren), die regelmäßig diese Gottesdienste besuchten. Viele von ihnen waren beim letzten Abendgottesdienst dann auch gekommen, die Kapelle war gut gefüllt.

Die Wümmezeitung hatte mit einem großen Artikel auf diesen Gottesdienst hingewiesen, und so war die Abschiedsstimmung mit Händen zu greifen. Nach dem Gottesdienst haben viele noch auf diese guten 20 Jahre angestoßen und darüber gesprochen.

Warum sind die Abendgottesdienste nun zuende gegangen?  Der Stamm Jugendlicher, die sich an Vorbereitung oder Musik beteiligten, war seit einem Jahr weggebrochen. Nun bereitete ich nur noch mit einigen (wechselnden) Konfirmanden die Gottesdienste vor, nicht mehr eine größere Gruppe unterschiedlich alter Jugendlicher gemeinsam mit mir. Auch beim Jugendarbeitswochenende zuvor zeichnete sich keine Trendwende ab, und so kam es zur Entscheidung, aufzuhören.

Mit Wehmut haben wir diesen vorerst letzten Abendgottesdienst miteinander gefeiert, und beim Durchsehen der Unterlagen aus 20 Jahren erinnere ich mich an viele intensive Gespräche mit vielen Jugendlichen, die inzwischen oft weit verstreut leben und doch ebenfalls gute Erinnerungen an diese Zeiten haben. Aber damit es weitergehen kann, muss man auch einen Schlussstrich ziehen, ein Buch schließen, damit man ein neues aufschlagen kann.

Denn die Aufgabe bleibt: Gottesdienste so zu feiern, dass viele Menschen sich darin wiederfinden und sich selbst einbringen können. Vielleicht gibt es einen Neustart der Abendgottesdienste, vielleicht aber wird ihr Anliegen stärker in die sonntäglichen Gottesdienste in der Klosterkirche eingehen? Wir werden es sehen. Ich wäre zu einem Neustart sehr gern bereit.

Tilman Heidrich
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Hinweis: Es wurde für diesen Tag noch keine Tageslosung angelegt!

Gottesdienste

25. März 2018,
10.00 Uhr, St. Jürgen

P. Piper

25. März 2018,
10.00 Uhr, Klosterkirche

Pn. Pusch-Heidrich

8. April 2018,
10.00 Uhr, Klosterkirche

P. Heidrich, P. Piper, D. Deppe

Begrüßungsgottesdienst der neuen Konfirmanden

15. April 2018,
10.00 Uhr, St. Jürgen

P. Piper

15. April 2018,
10.00 Uhr, Truper Kapelle

Pn. Pusch-Heidrich

22. April 2018,
11.00 Uhr, Klosterkirche

P. Piper

Familiengottesdienst

28. April 2018,
18.00 Uhr, Klosterkirche

P. Heidrich

Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation

28. April 2018,
18.00 Uhr, St. Jürgen

P. Piper

Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation

29. April 2018,
10.00 Uhr, Klosterkirche

P. Heidrich und Bachchor

Konfirmation

29. April 2018,
11.00 Uhr, St. Jürgen

P. Piper und Kirchenchor St. Jürgen

Konfirmation

Gemeindebrief

          

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Gemeindebriefes "Dreiklang"

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Fundstücke

Wenn etwas liegenbleibt
Fundstücke nach Gottesdiensten

Immer wieder bleiben persönliche Gegenstände nach Gottesdiensten in unseren Kirchen liegen: Eine Brille, Regenschirme, Mützen, aber auch ganze Taschen. Meistens finden sich keine Namen oder Hinweise zu den Eigentümern darin, so dass wir von uns aus niemanden informieren können.

Wer etwas in einer unserer Kirchen oder einem unserer Gebäude vergessen hat, kann sich sehr gern im Gemeindebüro unter Tel. 10 53 bei Frau Kallmeyer melden. Hier sammeln wir die Fundstücke.