Bild: Gert Kallmeyer
Röver Orgel Klosterkirche

2015

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Klosterkirche

29. Dezember 2015

Dienstag, 29.12.2015  19.00 Uhr
„Weihnachten mit Bach und seinen Söhnen“


Dass die Familie Bach auch in den Generationen vor und nach Johann Sebastian vielfach kompositorisch tätig war, ist hinreichend bekannt. Interessant ist im Programm des großen Konzertes zum Jahresende die stilistische Entwicklung vom Vater zu den Söhnen, besonders zu Carl-Philipp Emanuel. Das Konzert beginnt mit der Kantate BWV 191 „Gloria in excelsis deo“, herrlich festliche Musik, die dem einen oder anderen Zuhörer sicher bekannt vorkommt: alle 3 Sätze sind der h-moll-Messe entnommen, z.T. mit neuem Text unterlegt.

Das Magnificat des zweitältesten Sohnes Carl Philipp entstand 1749, also noch zu Lebzeiten seines Vaters, und doch hört man deutlich, wie sehr sich der Musikgeschmack des Sohnes schon in Richtung Haydn und Mozart gewandelt hat. Mitreißend gleich der Beginn „Magnificat anima mea dominum“, virtuos die Arien der Solisten, höchst anspruchsvoll für den Chor das lange abschließende Amen. 

Das Solistenquartett besteht aus Ursula Fiedler (Sopran), Nicole Pieper (Alt), Mirko Ludwig (Tenor) und Carsten Krüger (Bass). Der Bachchor der Kantorei St. Marien Lilienthal wird begleitet von den erfahrenen Musikerinnen und Musikern des Barockorchesters Bremer Ratsmusik. Die Leitung hat Renate Meyhöfer-Bratschke.

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>29.11.2015

Sonntag, 29.11.2015  19.00 Uhr
„Gloria - Ehre sei Gott“
Konzert zum Weihnachtsmarkt


Schöne Traditionen führt man gerne fort. Zum 1. Adventswochenende gehört es seit vielen Jahren einfach dazu wie der Weihnachtsmarkt und das  Eine-Welt-Kaffee: das Konzert der Jugendkantorei. Lassen Sie sich am Sonntagabend einstimmen in die Advents-und Weihnachtswochen mit einem bunten Programm und den erfrischend klaren Stimmen der Mädchen und Jungen.

Mal klingen ihre Lieder besinnlich und stimmen die Zuhörer nachdenklich, mal sind sie überschäumend vor Lebensfreude – dabei steht immer das gleiche Thema im Mittelpunkt der Musik: die Vorbereitung auf Weihnachten und die Freude über die Geburt des Kindes in Bethlehem: Gloria – Ehre sei Gott!

Mit Weihnachtsliedern aus Finnland, Frankreich und  England bereichern Ursula Fiedler (Sopran und Violine) und Manfred Fränkel (Akkordeon) das abwechslungsreiche Konzertprogramm. Ihre Musik entstammt der soeben erschienenen CD „Weihnachten in aller Welt“.

 

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>18. Oktober 2015

Boreas Quartett Bremen „Il flauto magico“

Die Virtuosität der Blockflöte wurde nicht nur in der Renaissancezeit bewundert: Auch heute schreiben Komponisten aufregende, den Hörer fesselnde Musik für dieses vielseitige Instrument.

Das Programm „Il flauto magico“ nimmt das Publikum mit auf eine klangsinnliche Reise vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein Abend der Kontraste: Viele Flöten , schnelle Wechsel, lebendige Moderation und magischer Consortklang.

Am Sonntag, 18.10.2015 18.00 Uhr ist das junge,sympathische und international preisgekrönte Ensemble auf Renaissance-, Barock- und modernen Blockflöten in der Klosterkirche zu Gast.

Ein Abend, den man nicht verpassen darf!
www.boreas-quartett.de

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>8. Oktober 2015

Gebet nach Taize –„Nacht der Lichter“

Die Faszination ist seit Jahrzehnten ungebrochen: Jugendliche und Erwachsene singen und beten gemeinsam bei Kerzenschein die Gesänge aus Taizé. Das gesprochene Wort tritt in den Hintergrund, die Lieder tragen die Feiernden durch eine Stunde der Meditation und des inneren „Zur-Ruhe-Kommens“.

Am Donnerstag, 8.10.2015 um 20.00 Uhr übernehmen in der Klosterkirche Sängerinnen und Sänger des Bachchores und der Jugendkantorei die musikalische Ausschmückung. Entscheidend ist aber die große Zahl derer, die dazu kommen um mitzusingen und mitzubeten.

Das Einsingen beginnt um 19.15 Uhr, jede und jeder ist herzlich willkommen!
Gebet nach Taize –„Nacht der Lichter“


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>20. September 2015

„König Drosselbart“ –Kindermusical in der Klosterkirche

Die kleinen und großen Sänger der Spatzen-, Kinder- und Jugendkantorei St. Marien haben in den letzten Monaten und während ihrer Probenfreizeit in Oese das Kindermusical „König Drosselbart“ einstudiert, das vor genau 6 Jahren schon einmal sehr erfolgreich „über die Bühne“ ging.

Am Sonntag, 20.9.2015 um 16.00 Uhr warten rund 70 Kinder aufgeregt auf den Beginn der Aufführung in der Klosterkirche. Die schwungvolle Musik und die witzigen und einfallsreichen Texte stammen aus der Feder des Komponisten Gunther Martin Göttsche.

Tatkräftige Unterstützung gibt es von Karin Steinecke (Kostüme, Bühnenbild) und Ingo Meyhöfer (Regie). Die Leitung hat Renate Meyhöfer-Bratschke.


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>12. September 2015

Nordic Sounds

Am Samstag, 12.9. 2015 18.00 Uhr ist der Landesjugendchor Niedersachsen unter der Leitung von Florian Benfer in der frisch renovierten Klosterkirche zu Gast.
Der Chor besteht aus bis zu 60 ausgewählten jungen Sängerinnen und Sänger aus ganz Niedersachsen im Alter von 16 bis 26 Jahren. Der LJC Niedersachsen ist eines von fünf Landesjugendauswahlensembles zur Förderung des musikalischen Nachwuchses in Trägerschaft der Landesmusikakademie Niedersachsen gGmbH und unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Dreimal im Jahr finden mehrtägige Probenphasen statt, zu denen die Mitglieder des LJC aus ganz Niedersachsen zusammen kommen und intensiv unter der Leitung namhafter Chorleiter_innen proben. Ein qualifiziertes Stimmbildnerteam ermöglicht darüber hinaus eine individuelle Förderung der Stimmen im Einzelunterricht. Neben dem hohen künstlerischen Niveau werden bei den gemeinsamen Probenphasen und Konzerten auch das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe und die sozialen Kompetenzen des Einzelnen gestärkt.

Der LJC Niedersachsen erarbeitet jährlich ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm, welches vom Madrigal bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Das abwechslungsreiche Repertoire des Chores resultiert unter anderem aus einer flexiblen künstlerischen Leitung. Unter dem ständigen künstlerischen Berater Prof. Jörg Straube entstehen vielseitige Kooperationen mit anderen professionellen Chorleitern, die unterschiedliche Impulse setzen. Auf diese Weise lernen die Mitglieder verschiedene Methoden, Stile und Herangehensweisen an Chormusik kennen.

Das diesjährigeProgramm „Nordic Sounds“ symbolisiert eine musikalische Reise auf der Ostsee mit Halt in Lettland, Estland, Finnland, Schweden und Deutschland.
 Ein kleiner Abstecher führt zu Edvard Grieg nach Norwegen und zu John Cage in die USA. Alle Werke repräsentieren in verschiedener Art und Weise ihre Entstehungsorte, spiegeln musikkulturelle Eigenarten wider und ermöglichen es den Zuhörer_innen sowie den Sänger_innen, sich ein akustisches Bild von der Vielfalt in diesem Teil Europas zu machen. Gleichzeitig wird die Ostsee aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und besungen.

Die Dramaturgie des Programms mit ihrer Abwechslung in den Musikstilen, Klangfarben und Formen sorgt für ein spannendes Konzerterlebnis. Kleinere Volksliedbearbeitungen („Till Österland“ von Håkan Parkman oder die „6 sånger“ von Jacob Axel Josephson) haben ebenso ihren Platz wie das große Chorwerk „CanticumCalamitatis“ des finnischen Komponisten Jaakko Mäntyjärvi, komponiert in Gedenken an die Verunglückten der Schiffsfähre Estonia im Jahre 1994, als sie auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank.

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>17. Mai 2015

Musikalische Soirée „Klassisch-leicht-geschwisterlich“
Sonntag, 17.5.2015, 18.00 Uhr

Klassisch – kammermusikalisch geht es zu in der diesjährigen Soirée am Sonntag, 17.5. 18.00 Uhr mit den selten zu hörenden „Deutschen Liedern“ von Louis Spohr für Sopran, Klarinette und Klavier. Romantisch wird es bei "Frauenliebe und –leben“ von Franz Lachner, kompositorisch neueren Datums sind die „Postkartentexte“ von Gottfried von Einem für Sopran und Klarinette.
Salonmusikalisch und leicht wird es bei Kompositionen wie „Still wie die Nacht“ von Carl Bohm für Sopran, Violine und Klavier. Ein Ausflug in die Welt der Operette darf natürlich auch nicht fehlen.

Geschwisterlich liest sich die Liste der vier Ausführenden:

Ursula Fiedler (freischaffende Sängerin – zuletzt zu hören als Solistin in Bachs Johannespassion - ,Geigerin und Gesangspädagogin)

Dorothea Fiedler-Muth (freischaffende Geigerin, Pädagogin und Lehrbeauftragte für Alexandertechnik an der Musikhochschule Hamburg)

Margarete Fiedler (Klarinettistin im Philharmonischen Orchester Bielefeld) und

Renate Meyhöfer-Bratschke (geb. Fiedler) an den Tasten.

Selten ergibt sich für die vier Schwestern sie die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens - und wenn der Termin endlich steht, dann wird die kurze gemeinsame Arbeit am Programm zum großen Vergnügen für alle vier.
In der Soirée - Pause gibt es Wein und Käse, bei gutem Wetter sicher im Innenhof.

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11. April 2015

„Christ ist erstanden“
Samstag, 11.4.2015 18.00 Uhr

Ein Orgelkonzert mit österlicher Orgelmusik und Osterchorälen zum Mitsingen – das plant Renate Meyhöfer-Bratschke für den Samstag nach Ostern.
Viel zu kurz ist die Zeit nach Ostern für all die wunderbaren und kraftvollen Osterlieder! Bevor die Orgel wenige Wochen später nicht mehr bespielt werden kann, weil die Innenrenovierung der Kirche beginnt und im Anschluß daran die Reinigung des Instrumentes, darf sie in den verschiedensten Kompositionen noch einmal kräftig strahlen und rauschen.

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>5. April 2015

“In Emmaus ist noch nicht Schluß”

Wer am Ostersonntag 5.4.2015 um 11.00 Uhr in die Klosterkirche kommt, der wird es hören und spüren: das Leben hat über den Tod gesiegt, die Trauer über das Geschehen am Karfreitag hat sich in ansteckende österliche Freude verwandelt, die Jünger haben in Emmaus etwas erfahren, das sie nicht für sich behalten können.

Davon singen und erzählen die Kinder der Spatzen-und Kinderkantorei in ihrem Kindermusical „in Emmaus ist noch nicht Schluß“ von Andreas Handtke. Die Gruppen singen unter der Leitung von Renate Meyhöfer-Bratschke, musikalische und szenische Mitarbeit: Karin Steinecke. Die liturgische Leitung des Ostergottesdienstes hat Pastorin Birgitt Pusch-Heidrich.

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>29. März 2015

„Kreuzige ihn!“ – Johannespassion in der Klosterkirche
Sonntag, 29.3.2015 , 18.00 Uhr

Zehn Jahre ist es her, dass dieses großartige Werk von Johann Sebastian Bach in der Klosterkirche erklungen ist.
Uraufgeführt im Karfreitagsgottesdienst des Jahres 1724 in der Leipziger Nicolaikirche gehört die Johannespassion heute zu den bekanntesten Werken des Komponisten. Sie erzählt entlang des Passionsberichtes nach dem Evangelisten Johannes, Kap. 18-19 (gesungen vom Tenor) von der dramatischen Gefangennahme, dem Verhör, und schließlich der Kreuzigung Jesu. Zusätzlich zu den großen Rahmenchören und den kommentierenden Chorälen übernimmt der Chor besonders eindrücklich die Rolle des jüdischen Volkes und beteiligt sich in heftigen Einwürfen („Kreuzige ihn“; „Wäre dieser nicht ein Übertäter“) am Geschehen.

Zu den Ausführenden gehört wieder ein erfahrenes Solistenensemble mit Ursula Fiedler(Sopran), Andrea Hess (Alt), Mirko Ludwig (Tenor) Carsten Krüger und David Czismar (Bass) sowie die Jugendkantorei und der Bachchor der Kirchengemeinde Lilienthal. Es spielt das Orchester Bremer Ratsmusik auf Instrumenten, die denen der Bachzeit gleichen oder entsprechend nachgebaut sind. Die Leitung hat Renate Meyhöfer- Bratschke.

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>28. Februar 2015

Samstag, 28.2.2015 18.00 Uhr Klosterkirche
John Rutter: Requiem

Nur wenige zeitgenössische Komponisten erreichen eine derartige Popularität mit ihren Werken, wie John Rutter (geb. 1945), zugleich Chorleiter und Komponist in Cambridge.

Weltweit bekannt geworden ist er durch seine Auftragskomposition „This ist the day which the Lord has made“ zur Hochzeit von Prince William und Catherine 2011 in der Westminster Abbey. Eine vielschichtige Harmonik und Rhythmik und ein großer melodischer Erfindungsreichtum zeichnen seine Werke aus.

Der Kammerchor der Kantorei St. Marien bereitet sich auf die Aufführung seines „Requiem“ am Samstag, 28.2.2015 um 18.00 Uhr in der Klosterkirche vor.

Rutter hält sich in seiner beeindruckenden Komposition nicht an den üblichen Ablauf des Requiems (Totenmesse), sondern erweitert es, indem er wesentliche Teile der Totenmesse um Psalmtexte ergänzt. Andere Teile wiederum läßt er unberücksichtigt.
Begleitet wird der Kammerchor von einem Instrumentalensemble (Flöte, Oboe, Violoncello, Harfe, Pauken und Orgel) Das Sopransolo singt Margaret Hunter. Leitung: Renate Meyhöfer-Bratschke

 

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14. Februar 2015

Samstag, 14.2.2015 18.00 Uhr Truper Kapelle
“Violoncello solo“

Zu Gast ist an diesem Abend der Freiburger Cellist Juris Teichmanis, ein Meister seines Faches, der die Zuhörer mitnimmt auf eine spannende Reise durch 3 Jahrhunderte.

Im Gepäck hat er zwei Solosuiten von Johann Sebastian Bach, die er einer ihm gewidmeten Komposition von Otfried Büsing gegenüberstellt: „Diferencias I-VI“, (komponiert 2010). Am Schluß seines Programmes steht eine Solosuite des Spaniers Gaspar Cassadó (1897-1966).

www.juristeichmanis.de


 

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17. Januar 2015

Samstag, 17.1.2015 18.00 Uhr Truper Kapelle
ZIMT – sefardische Lieder

Sehnsucht, Wärme und Lebensfreude lässt Inge Mandos in den verschiedensten Liedern aus christlich-spanischer, arabisch-moslemischer und jüdischer Tradition aufleben. Sefardische Musik, entstanden im mittelalterlichen Spanien, war immer offen für musikalische Einflüsse aus dem gesamten Mittelmeerraum. Entsprechend breit ist das musikalische Spektrum: Von elegischen Weisen und verträumten Balladen bis hin zu frechen Gassenhauern.

Mit ZIMT hat Inge Mandos ein virtuoses Trio hinter sich: Gitarrist Andreas Hecht, der auf den spannungsgeladenen Stil Spaniens spezialisiert ist, Benjamin Stueck, der mit seiner Saz die Sinnlichkeit des Orients erklingen lässt und Olaf Casalich-Bauer, der mit seinen Trommeln den Puls des Morgenlandes trifft.

www.ingemandos.de