Bild: Karsten Schnell
Klosterkirche

Kirchenvorstandswahlen 2018

Der Kirchenvorstand stellt sich vor

Am 11. März 2018 wird der neue Kirchenvorstand gewählt. Kaum jemand kann sich vorstellen, was dort eigentlich gemacht wird. Darum haben wir einige Mitglieder des Kirchenvorstandes gebeten, darüber zu berichten. Wir hoffen, dass es Mitglieder der Gemeinde dazu motiviert, vielleicht im kommenden Jahr selbst für dieses abwechslungsreiche und wichtige Amt zu kandidieren.

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Vormerken!

Kirchenvorstandswahl 2018
Liebe Gemeindeglieder!


Am 11. März 2018 wird das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde neu gewählt. Genauer gesagt: der Kirchenvorstand.

Viele wichtige Entscheidungen zum Thema „Wie sieht kirchliches Leben bei uns vor Ort in Zukunft aus?“ wollen getroffen werden.

Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, an den Wahlen mitzuwirken und so Kirche mitzugestalten. Beteiligen Sie sich, indem Sie den Kandidatinnen und Kandidaten Ihre Stimme geben oder indem Sie selbst kandidieren und auf diese Weise Verantwortung für unsere Kirchengemeinde übernehmen!

In den Ausgaben unseres Gemeindebriefes haben Sie zurzeit die Gelegenheit, gewisse Einblicke in die Arbeit des Kirchenvorstandes zu bekommen. Pro Ausgabe stellen sich ein oder zwei Kirchenvorsteherinnen oder Kirchenvorsteher unserer Gemeinde vor.  Informationen zur nun anstehenden Kirchenvorstandswahl und zur Kandidatur gibt es im Pfarrbüro Trupe 3, bei Frau Hüffmeier oder der Pastorin und den Pastoren unserer Gemeinde.


Bis zum 22. Januar 2018 können Vorschläge und Bewerbungen von Kandidatinnen und Kandidaten im Gemeindebüro eingereicht werden.


Sprechen Sie uns gern an.


Hans Jürgen Bollmann

Vorstellung der Kandidaten zur KV Wahl

Gottesdienst und Vorstellung der Kandidaten zur Kirchenvorstandswahl

Im Anschluss an den Gottesdienst am 18. Februar 2018 haben die Gemeindeglieder die Möglichkeit, im Gemeindesaal bei der Vorstellung der neuen Kandidatinnen und Kandidaten zur Kirchenvorstandswahl dabei zu sein.

Auch am 25.2., im Anschluss an den Gottesdienst ist beim Kirchenkaffee Gelegenheit, sich über die Motivation zur Kandidatur der Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren und diese kennenzulernen.

„Früher war mehr Zigarre“
Der Kirchenvorstand ist so vielseitig wie das wahre Leben


Kirchenvorstand, wie er früher war: Ein Bild von 1925 zeigt den damaligen Truper Superintendenten Krull mit dem Kirchenvorstand. Alles Herren, alle im schwarzen Anzug mit Schlips. Man traf sich, um mit dem Herrn Pastor oder „Suppendent“ die Geschicke der Kirchengemeinde zu regeln. Die Sitzungen damals waren kurz, und es war eine Frage der Ehre, dass man dazu gehörte. Und sicher gehörte eine ordentliche Zigarre auch zu den Sitzungen dazu.

Die Zeiten haben sich geändert: Die Zigarren sind verschwunden, mehr als die Hälfte von Kirchenvorstehern und Pastoren ist weiblich und die Bandbreite der Themen hat sich deutlich erweitert. Wer eine wirklich interessante und vielseitige Arbeit erleben und sich selbst dabei weiterentwickeln will, ist im „KV“ ganz richtig.  Weiterhin geht es ernsthaft zu, aber es wird auch gelacht und diskutiert. Und gesucht werden Menschen, die unterschiedliche Fähigkeiten einbringen und vielleicht noch an sich entdecken wollen. Für einen Kirchenvorstand sind Menschen wichtig, die
 

  • die das Wohl der verschiedenen Generationen in der Gemeinde im Blick haben
  • die sich um die Finanzen der Kirchengemeinde kümmern und Abrechnungen und Jahresabschlüsse verstehen
  • die sich Gedanken darüber machen, wie „Kirche“ für die Menschen im Ort da sein kann
  • denen die Vermittlung des Glaubens wichtig ist
  • die dafür sorgen, dass die Gebäude von außen und innen „in Schuss“ bleiben
  • die Kontakt zu den beiden Kindertagesstätten der Kirchengemeinde halten
  • die bereit sind, Verantwortung als Arbeitgeber für die angestellten Mitarbeiter der Kirchengemeinde zu übernehmen
  • die dafür sorgen, dass auf dem Friedhof alles reibungslos läuft und
  • Gottesdienste regelmäßig gefeiert werden und in die Gemeinde ausstrahlen
  • die die Aktivitäten der Kirchenmusikerin und der Chöre für Kinder und Erwachsene begleiten
  • die sich dafür einsetzen, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen, aber auch Senioren berücksichtigt werden und sie sich in unserer Gemeinde wohl und willkommen fühlen
  • die für unsere Gemeinde im Voraus denken: Welche Räume und welche Ausstattung werden wir in 10 oder gar 30 Jahren in unserer Gemeinde brauchen?


Gab es Punkte, bei denen Sie sich angesprochen fühlen? Dann sind Sie, liebe Leserin und Leser, vielleicht im Kirchenvorstand ganz richtig. Die „Planer“ und die eher „praktischen“ Leute sind dabei keine Gegensätze, sondern Menschen, die sich in ihren Fähigkeiten ergänzen. Wenn Sie sich dafür interessieren, sprechen Sie gern die jetzigen Kirchenvorsteher oder Pastor/innen an! 

Tilman Heidrich
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