Glocke

Losung Dienstag, 31. März 2020

Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.

Sacharja 6,15

Zum heutigen Kalenderblatt

Losung Dienstag, 31. März 2020

Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.

Sacharja 6,15

Zum heutigen Kalenderblatt

Losung Dienstag, 31. März 2020

Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.

Sacharja 6,15

Zum heutigen Kalenderblatt

Kirche von zuhause

29.03.2020

Liebe Gemeinde,

auch am Sonntag, den 29.3. möchte ich mit Ihnen um 10.00 Gottesdienst feiern. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Gottesdienstseite.

Pastor Wildrik Piper

 

Gottesdienst 29.03.2020

27.03.2020

Anleitung zum Ostergärtchen

Material:

Eine Schale mit Blumenerde
kleine und größere Steine oder Scherben
Pflanzen (Efeu, Scharbockskraut, Miniosterglöckchen…)
Moos, Rinde
Stöckchen
Draht (evtl. zum Bauen)

Theologische Gedanken; meditative Einstimmung:

Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? (Mk 16, 3)
Es ist diese Frage, die die drei Frauen (Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome) bewegt.

Es ist diese Frage, die uns untergründig in diesen Tagen umwirft. Verschlossen der Weg, sogar die Kirchentüren zu, wo ist das Leben geblieben?

Was haben die Frauen hinter sich? Was haben sie alles erlebt? Worauf hofften sie und was bekamen sie?

Und wir? In all unserem Komfort, in all unserem Wohlstand – worauf hofften wir?

Die Frauen in der Geschichte machen sich früh am Morgen auf den Weg.

Wofür stehe ich im Morgengrauen auf? Was lockt mich? Und was bremst mich aus?

Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?

Was für ein Weg wird das sein, den sie gehen? Noch einmal schwingt bei jedem Schritt die enttäuschte Hoffnung mit: Wir dachten, er sei es, den Gott uns gesandt hat, aber…

Steine pflastern den Weg, machen ihn uneben und beschwerlich.

Was erwarten sie an diesem Grab? Was verbinden sie damit? Warum nehmen sie diesen Weg auf sich?

„Es ist gut, diesen Ort zu haben. Manchmal gehe ich mehrmals am Tag hin. Da bin ich ihm nahe; das tröstet mich. Ich weiß, wo er ist.“

Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?

Wir wissen, wie die Geschichte weitergeht. Vielleicht kann der Stein vor der Grabeshöhle in unserem Gärtchen beweglich sein. Wir wissen, wie es weitergeht.

Die Frauen wissen es noch nicht.

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, wir wissen es gerade im Augenblick auch nicht. Wann wird unser Alltag wieder normal sein? Werden wir alle krank werden? Wie viele unserer Lieben werden uns nach der Krise fehlen?

Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? (V3)

Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. (V4)

Noch ist nicht Ostern. Noch liegt uns der Stein im Weg.

Aber weil wir von Ostern wissen, bekommt die Grabeshöhle eine andere Bedeutung für uns:

Er ist auferstanden, er ist wahrhaftig die Wirklichkeit Gottes auf Erden. Wenn er stirbt, heißt das, dass Gott genau unser Leben mitlebt, mitleidet, mitempfindet. Gott nimmt sich unser Leben so zu Herzen, dass er es ganz auf sich nimmt. Ganz, zu jeder Zeit. Angst, Bedrohung, Krankheit, Tod – er nimmt uns damit auf sich, damit wir frei atmen können und leben.

Was erwarten wir an diesem Grab?

Zu sehen, zu spüren, zu erleben: Gott nimmt mich auf sich. Jetzt und immer.

Ich erwarte, etwas mitzubekommen vom Geheimnis von Karfreitag…

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

 

24.03.2020

Ostern subversiv

Ostern ist ein im Kern subversives Fest: Mitten in einer Welt des Todes wird das Leben behauptet. In diesem Jahr sind wir gefragt, es auch subversiv zu begehen. Versteckt im Alltag, der gerade so anders ist, überrascht uns die Botschaft des Lebens:

Am Wegesrand die Blume, der Sonnenstrahl im Gesicht, das Lächeln des zwei Meter entfernten Menschen, die Verbundenheit, die wir spüren, wenn wir uns zum Gebet hinsetzen: Andere Beten jetzt auch!

Mit den Kindern haben wir eine kleine Aktion gemacht; sie verbindet Deutsch, Religion und Kunstunterricht – und mag dazu beitragen, dass Menschen in Lilienthal von der Botschaft des Lebens überrascht werden:

Wir haben bunte Steine mit (Über-) Lebensbotschaften versehen und draußen verteilt. Jetzt kann man sie wie sonst die Ostereier suchen. Viele unserer Steine sind inzwischen nicht mehr da, wo wir sie abgelegt hatten. Sie sind offenbar gefunden worden und haben jemandem gefallen. Gut so!

Zum Mitmachen braucht man:

Steine, bunte Lackstifte, -farben oder Eddings und ein gutes Wort

Viel Spaß beim Mitmachen, Suchen und Finden!

Tanja Kamp-Erhardt

 

 

22.03.2020

Liebe Gemeinde,

am Sonntag, 22.3. möchte ich mit Ihnen um 10.00 Gottesdienst feiern. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Gottesdienstseite.

Pastor Volkmar Kamp

Gottesdienst 22.03.2020

21.03.2020

Kirchenmusik

Für den 22. März 2020 war eine Aufführung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in der St. Ansgarii-Kirche Bremen geplant.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie mussten in der vergangenen Woche sämtliche Veranstaltungen abgesagt werden – auch die Aufführung der Johannes-Passion.

Diese Situation veranlasste Kai Niko Henke, Kantor an St. Ansgarii Bremen über ein alternatives Angebot nachzudenken. Das Ergebnis stellt folgendes ca. 50-minütiges Video auf youtube dar.

 

 

Johannes-Passion

17.03.2020

Kreativ in der Krise

Mut-Worte zum Selbstgestalten:

Schreibe mit weißer Ölkreide oder einem weißen Wachsmalstift das Wort „Mut“ auf ein Stück Papier.

Man kann es kaum sehen. Manchmal fühlst du dich kein bisschen mutig.

Übermale das Wort mit Wasserfarbe.

„Mut“ erscheint. Mut ist da – erinnere dich. Auch jetzt. Auch in dir.

„Fürchte dich nicht!“ ist das häufigste Mut-Wort in der Bibel. Wenn du magst, schlag noch andere nach: Psalm 23,1+4; Psalm 27,1; Psalm 37,5; Jesaja 40,31; Jesaja 41,10; Josua 1,5b-6a; Johannes 8,12; 1. Petrus 5,7; 2. Timotheus 1,7 ….

(nach einer Idee von Sebastian Schmid)

„Mir ist so langweilig…“

Für kreative Ideen mit Kindern in der freien Zeit verweisen wir gern auf den blog textilraumlilienthal.blogspot.com

Zum Vormerken:

Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst: Sonntag, 22. März 10.00 als Livestream:

https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

 

16.03.2020

Bleiben wir in Kontakt!

nun sollen wir einander nicht mehr begegnen – zumindest nicht körperlich.

Wir sind gefragt, „dezentrale Gemeinschaft“ zu leben und Möglichkeiten dafür zu finden.

Eine Idee ist, dass wir uns

mittags um 12.00 Uhr

verabreden, einen Moment innezuhalten mit einem Vaterunser, möglicherweise mit dem Gebet aus dem Anhang, einem Lied.

So sind wir geistlich verbunden; bleiben in Kontakt

Ein Gebet

Ein Gebet

Gott.
Wir sind verbunden.
Als Menschen mit Menschen.
Als Glaubende miteinander.
Als Glaubende und Menschen mit Dir.
Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen.
Heute.
Stille
Wir denken an alle, die wir lieben.
Was tun sie gerade?
Stille.
Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.
Stille.
Wir denken an alle Kranken.
Und an alle Kranken in Krankenhäusern, die keinen Besuch haben können.
Stille.
Wir denken an alle, die helfen.
Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.
Stille.
Gott.
Wir sind Deine Menschen.
Wir sind miteinander verbunden.
Atmen die Luft Deiner Schöpfung.
Beten zu Dir in allem, was ist.
Beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:

Vater Unser

Das Gebet ist von Elisabeth Rabe-Winnen aus dem Michaeliskloster

Aktuelles

16.03.2020

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde und Interessierte

heute wurde vom Bund und den Bundesländern erlassen, dass alle Versammlungsstätten bis Ende April geschlossen bleiben sollen. Im Sinne des Gesetzes sind unsere Kirchen und Kapellen Versammlungsstätten.  Dem werden wir schweren Herzens Folge leisten und können somit unsere Kirchen leider nicht mehr offen halten. Unabhängig davon wollen wir uns in der kommenden Zeit mit kreativen und gemeinschaftsstiftenden Ideen und Aktion v.a. über das Netz oder über Nachbarschaftshilfe Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung geben. Werden auch Sie/werdet auch Ihr gerne aktiv!

Behüte uns Gott!

Dr. Martin Heinlein für den Kirchenvorstand

________________________________________________________________________________________________________________________________________

14.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde und Interessierte,

aufgrund der aktuellen Lage hat der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Lilienthal am 14. März folgende Beschlüsse gefasst:

„Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lilienthal lässt die öffentliche kirchliche Arbeit ab sofort bis einschließlich 19. April 2020 ruhen. Das betrifft alle Gruppenaktivitäten und ebenso die Gottesdienste.

Beerdigungen können nur noch im kleinsten Kreise stattfinden.“

Dies sind schmerzliche Einschnitte in unserem kirchlichen Alltag, wie es sie so in unserer langen Historie vielleicht nur ganz selten gegeben hat. Der Kirchenvorstand ist sich auch der Tragweite bewusst und bedauert die Entwicklung außerordentlich. Besonders bewusst ist uns die Enttäuschung vieler Aktiver in Gruppen, Chören und Kreisen über nun ausfallende Veranstaltungen. Auch werden wir Karfreitag und Ostern in ganz ungewohntem Rahmen feiern.

Bei aller Enttäuschung sehen wir aber auch Möglichkeiten: Gerne möchten wir Sie und Euch ganz gezielt über unsere Website ansprechen. Hier wird sich in den kommenden Tagen einiges entwickeln. Wir dachten bereits über Podcasts und online-Videos nach, sicher werden auch regelmäßig Texte zu Gebet und Einkehr hier erscheinen. Wir laden alle ein, die Krise auch als Chance zu nutzen für „digitale Kirche“. Niemals kann dies die wirklich persönliche Begegnung ersetzen, aber in außergewöhnlichen Zeiten und angesichts der uns heute zur Verfügung stehenden Mittel kann sie uns Chancen und Möglichkeiten anderer Formen der Gemeinsamkeit eröffnen.

Schaut und schauen Sie einfach regelmäßig auf unsere Website und entdecken Sie, was sich entwickelt.

Versuchen wir es! Und bleiben wir alle gesund!

Wir wünschen Ihnen und Euch Gottes Segen!

Dr. Martin Heinlein für den Kirchenvorstand

________________________________________________________________________________________________________________________________________

Kirchliches Leben in Zeiten der Corona-Krise

In unseren mittelalterlichen Kirchen wird seit fast 800 Jahren gebetet und gesungen. Menschen werden ermutigt, einander beizustehen. Biblische Texte werden gelesen und interpretiert. Diese sehr alten Texte schenken uns einen heilsamen Abstand zu unseren täglichen Sorgen und Nöten. Die Gottesdienste am Sonntag sind deshalb ein wichtiges Zentrum unseres Gemeindelebens. Hierzu lassen wir uns von Gott einladen.

Aufgrund der staatlichen und kirchlichen Entscheidung, öffentliche Veranstaltungen ruhen zu lassen, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen, hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass wir in den nächsten Wochen (bis einschließlich 19. April) keine Gottesdienste in der Kirche feiern.

Wir wollen so dazu beitragen, Leben zu schützen.

Gefährdetes Leben schützen: das ist für uns - auch aufgrund des biblischen Zeugnisses - das Ziel Gottes mit seinen Menschen. Wir halten daher den Verzicht auf die Versammlung zum Gottesdienst am Sonntag in dieser Zeit auch von der biblischen Botschaft her für begründet.

Unser Verzicht auf die Versammlung zum Gottesdienst am Sonntag ist aber kein Verzicht auf persönliche Andacht, Gebet und den Gottesdienst im Alltag (Nächstenliebe, einander helfen).

Ein weiser Mensch hat einmal festgestellt: „Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann." (Hans v. Keler).

Wenn wir jetzt körperlich voneinander Abstand nehmen, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern, können wir aber Anderes tun, um einer möglichen Vereinsamung entgegenzutreten:

Halten Sie Kontakt zu Ihrer Nachbarschaft, zu Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind!

Überlegen Sie miteinander, wie das tägliche Leben etwa durch Einkaufen füreinander, einen schriftlichen Gruß und anderes gestaltet werden kann!

Gott segne Sie und behüte Sie!

(Pastor Volkmar Kamp, 15. März 2020)

________________________________________________________________________________________________________________________________________

Konzertabsagen Klosterkirche Lilienthal

Liebe Freundinnen und Freunde der Musik in der Klosterkirche,

statt der üblichen Einladung zu unseren nächsten Konzerten müssen wir heute schweren Herzens die Empfehlungen von politischer und kirchlicher Seite ernst nehmen und folgende Veranstaltungen absagen:

Samstag, 28.3.2020
18.00 Uhr
„Brahms im Prater“
Fidis Quartett

Gründonnerstag, 9.4.2020
15.00 Uhr
„Kreuzige ihn“
Orgelkonzert für Kinder (und Erwachsene)
von Christiane Michel-Ostertun

Karfreitag, 10.4.2020
Ökumenischer Gottesdienst zur Sterbestunde
15.00 Uhr
Max Reger
„O Haupt voll Blut und Wunden“
Choralkantate zum Karfreitag

Ostermontag, 13.4.2020
Familiengottesdienst Brüningshof Seebergen
10.00 Uhr
Andreas Hantke
„In Emmaus ist noch nicht Schluss“

Samstag, 25.4.2020
18.00 Uhr
„Amor! Dolce foco di rubini“
Italienische Musik um 1600
mit Werken von Frescobaldi, Monteverdi u.a.

Ebenso fällt das Konzert Himmelfahrt am 21. Mai 2020 aus.

Herzliche Grüße 

Renate Meyhöfer-Bratschke und Ingo Meyhöfer

__________________________________________________________________________________________________________________________________